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Diese Seite ist veraltet. Bitte beachten Sie die neueste Dokumentation unter /virtualization/qemu_and_vmm_setup/

QEMU- und VMM-Setup

Um VMM (Virtual Machine Manager) und QEMU auf CachyOS zu installieren und zum Laufen zu bringen, gehst du so vor:

Terminal window
# Hiermit werden die benötigten Pakete installiert (beachte den Hinweis zu "Windows 11" unten):
sudo pacman -S qemu-full virt-manager swtpm
# Hiermit wird der Benutzer zur Gruppe "libvirt" hinzugefügt, damit er sie nutzen kann:
sudo usermod -aG libvirt $USER
# LXC-Backend (optional, für Linux-Container, die Aktivierung beider Backends führt zu keinen Konflikten):
systemctl enable --now libvirtd.service
# QEMU-Backend (für VMs):
systemctl enable --now libvirtd.socket
# Hiermit wird das Internet in einer VM hochgefahren, sobald eine startet:
sudo virsh net-autostart default
  1. Starte zuerst VMM. Das Erste, was dich begrüßt, sind diese sich verbindenden Elemente:

  2. Klicke als Nächstes auf Bearbeiten -> Einstellungen -> ✅ XML-Bearbeitung aktivieren und schließe dieses Untermenü.

  3. Jetzt kannst du eine neue virtuelle Maschine erstellen, entweder indem du auf den Bildschirm mit einem Stern und einem Play-Symbol klickst oder auf Datei -> Neue virtuelle Maschine.

  4. Du wirst vom VM-Ersteller begrüßt. Neben Verbindung: siehst du ein Dropdown-Menü. Klicke darauf, wähle die passende aus und fahre dann mit Weiter fort.

  5. Du wirst aufgefordert, das .iso-Image eines Betriebssystems zu finden, das du heruntergeladen hast. Klicke auf Durchsuchen... und finde es. Du kannst auch ein eigenes Verzeichnis für die Speicherung von .iso-Dateien hinzufügen oder erstellen, indem du auf den + (Pool hinzufügen)-Button klickst. Wenn du den Pfad der User Session hierfür wiederverwenden möchtest, dieser befindet sich in ~/.config/libvirt/. Wenn dein Betriebssystem nicht automatisch erkannt wird, deaktiviere einfach die automatische Erkennung und wähle manuell die am besten passende Option aus, zum Beispiel: CachyOS = Arch Linux.

  6. Schritt 3 ist einfach, gib deiner VM so viel RAM und CPU-Kerne, wie du möchtest. Das ist nicht in Stein gemeißelt und kann leicht geändert werden.

  7. In Schritt 4 kannst du wählen, ob du einen virtuellen Speicherplatz erstellen (dies erzeugt eine .qcow2-Datei) oder einen Pfad für die VM zur Nutzung angeben möchtest.

  8. In Schritt 5 setze ein Häkchen bei Konfiguration vor der Installation anpassen -> Fertigstellen.

  9. Du landest nun hier: Hier gibt es ein paar Dinge, die du überprüfen solltest, wenn du eine Linux-VM installierst. Unter Übersicht solltest du sicherstellen, dass der Chipsatz Q35 und die Firmware UEFI ist. Wenn du nicht gerade etwas Uraltes installierst oder etwas Verrücktes machst, willst du hier nie eine andere Variante. Wenn du eine Windows 11-VM erstellst, gehe zu Hardware hinzufügen -> TPM, wähle dann entweder Emulated oder Passthrough (siehe den Hinweis oben) und klicke auf Fertigstellen, um das Untermenü zu schließen.

  10. Klicke jetzt auf Installation beginnen.

  11. Wenn du in einer Linux-VM bist (oder einem anderen Betriebssystem, das OpenGL und/oder libvulkan mitliefert), schau dir EGL Headless bzw. Virtio-Venus an.

In einer Windows 11-VM kannst du zur Verbesserung der Leistung:

  • Virtio-Win-Treiber von RedHat im Gastsystem installieren
  • wenn du eine Intel-iGPU hast, kannst du dir stattdessen GVT-g und MDEV ansehen
  • wenn du eine Intel-iGPU und eine dGPU hast, kannst du dir stattdessen GVT-d ansehen
  • wenn du eine iGPU und eine dGPU oder 2+ dGPUs hast und stattdessen eine dGPU durchreichen möchtest, kannst du dir VFIO ansehen